Nach den sehr gut verlaufenen Styrian Open letztes Wochenende, flog unser Team dieses Wochenende nach Schweden, um dort bei den Swedish Kata Trophy und einem Seminar mit Weltmeister Antonio Diaz aus Venezuela und Weltmeisterin Usami Rika aus Nippon teilzunehmen. Dieses Turnier zählt mit über 750 Teilnehmern zu den größten Europas.

Turnier:

Einzel:
Die enorme Teilnehmerzahl spiegelte sich auch in meinem Bewerb wieder, denn es galt für mich insgesamt sechs Katas präsentieren zu dürfen.
Ich startete mit meiner Ānan gegen den Engländer Kevan Alderton und konnte diesen mit 5:0 besiegen. Auch die nächste Runde gegen den Schweden Antonio Olaya gewann ich mit 5:0, dieses Mal mit meiner Sūpārinpei.
In Runde drei musste ich mich leider erstmal gegen den Finnen und späteren Zweitplatzierten Juuso Kenkkilä geschlagen geben. Das Problem bestand darin, dass ich leider unvorsichtigerweise eine technisch sehr niedrig gesetzte Kata zeigte, während er die in seiner Stilrichtung höchste präsentierte.
Sein Einzug ins Finale zog mich aber immerhin weiter in die Trostrunde.
Diese war besonders anstrengend, da ich hier insgesamt drei Runden direkt hintereinander mit natürlich vollem Einsatz meine Katas zeigen musste.

Als erstes schlug ich mit meiner Seipai den Stockholmer Åke Strömberg mit 5:0. Als nächstes gewann ich mit meiner neu ins Repertoire eingeführten Paikū, einer sehr anspruchsvollen Kata aus der Stilrichtung des Naha-te. In der letzten Runde, somit Runde sechs insgesamt, zeigte ich meine ebenfalls neue Kata Kururun Fa und holte mir mit ihr Bronze.

Dies bei einem derart anspruchsvollen Turnier erreichen können zu dürfen, wird für die zukünftigen Trainings der mittleren Zukunft wohl wahrlich beflügelnd wirken.
Überreicht wurde mir der Pokal übrigens von niemand Geringerem als Weltmeister Antonio Diaz.

Seminar:
Nach dem Turnier am Samstag fand am Sonntag ein sehr spannendes, wenngleich nicht minder anstrengendes Seminar mit Weltmeister Antonio Diaz und Weltmeisterin Usami Rika statt.
Beide gehören, wie – bedingt durch unsere regelmäßigen Trainings mit Antonio Diaz – unser Verein, der Schule des Inoue ha an.
Ich glaube unser gesamtes Team konnte auch dieses Mal wieder eine sehr wichtige Lehre aus der mentalen Einstellung der besten Karateka der Welt ziehen und abermals sehen, wie das Produkt von bedingungslos diszipliniertem Training aussieht.
Dies wird wohl der zweite Punkt sein, der nicht nur mich für die nähere Zukunft besonders motiviert halten wird.
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei meinem Trainer und Bundestrainer Mag. Dr. Marco Kaßmannhuber bedanken, ohne diesen weder eine konsistente Partnerschaft mit den Top-Sportlern und Trainern der Welt, noch eine Weiterentwicklung der Österreichischen Kata denkbar wäre.

Über den Autor
Mike Schaunig

Verein: Inoue-ha Karate-do Feldkirchen
Sportart: Karate
Geburtstag: 21.01.1991

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