Die MTBO WM ist vorbei und ich kann auf eine zufriedenstellende Woche zurückblicken. Die Wettkämpfe waren gut organisiert und bei der Bahnlegung ließen sich die Veranstalter auch einiges einfallen. Den ersten Bewerb am Dienstag (26.08), das Sprintrennen, fuhren wir alle im strömenden Regen und daher waren die Wege in dem Park und angrenzendem Waldstück sehr weich und schlammig. Ein dichtes Wegenetz und die Möglichkeit, auch abseits der Wege zu fahren, machte das Rennen zu einer Herausforderung. Mir gelang es, das Rennen bei vermindertem Tempo fast fehlerfrei zu fahren und ich konnte mir den 26.Platz sichern. Am nächsten Tag folgte das Mitteldistanzrennen und ich konnte den ersten Teil des Rennens in guter Rennmanier meistern. Jedoch war ich im folgenden, orientierungstechnisch schwierigen Teil etwas zu hastig unterwegs und es passierten mir zwei zeitraubende Orientierungsfehler, welche mir eine Top 20 Platzierung kosteten. Ich konnte das Rennen dennoch am 34. Platz beenden. Es folgte ein Ruhetag zum Erholen und Kräfte sammeln, ehe es am Freitag (29.08.) auf die Langdistanz ging. Das Rennen war hart und kräfteraubend. Der Untergrund war oft sehr sandig und der Regen der vergangenen Tage hinterließ schlammige Wege und eine Menge, zum Teil tiefe, Wasserpfützen. Die Bahnlegung erforderte durchdachte Routenwahlen und viel Aufmerksamkeit, um im dichten Postennetz jeweils den richtigen Posten anzufahren. Mir gelang ein Rennen mit nur kleinen Fehlern und wenigen ungeeigneten Routenwahlen. Am Ende des Bewerbes konnte ich mich als beste Österreicherin über den 20. Platz im letzten Einzelrennen freuen.
Am Samstag fand der letzte Bewerb der diesjährigen WM, der Staffelbewerb statt. Es war ein spannendes Rennen. Meine Kollegin Sonja Zinkl hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, konnte aber dennoch mit wenig Rückstand auf die führende an mich übergeben. Ich fuhr ein solides Rennen ohne Fehler und übergab mit ganz knappen Rückstand auf den 6.Platz an Michaela Gigon. Ihr gelang ein wiederum fehlerfreies Rennen und im spannenden Zielsprint konnte sie sich gegen die Französin durchsetzten und so belegte das Österreichische Damenteam in der Staffel den 5.Platz!
Dieses tolle Ergebnis rundete die spannende und anstrengende Woche ab und gibt Hoffnung für die nächsten Rennen!

Am 13.und 14. September stehen die Staatsmeisterschaften auf der Langdistanz und ein weiterer Austria Cup Bewerb am Programm. Ich bin schon gespannt auf die Rennen!

Über den Autor
Marina Reiner

Verein: Naturfreunde Villach
Sportart: Mountainbike-Orientierung
Geburtstag: 30.11.1990

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