Viele Wettkämpfe als WM-Vorbereitung

Im Mountainbike-Orienteering muss man sowohl körperlich und Bike-technisch als auch Orientierungs-technisch überzeugen, um mit der Weltspitze mitzuhalten. Obwohl natürlich in allen Bereichen trainiert werden kann, ist es im O-technischen Bereich am sinnvollsten Wettkampferfahrung zu sammeln. Dadurch, dass wir bei jedem Rennen auf eine Karte geschickt werden die wir vorher noch nicht gesehen haben und unsere Karte mit den Kontrollposten erst eine Minute vor dem Start bekommen, ist es wichtig viele Rennen in unterschiedlichen Gebieten zu fahren, um sich in diesem Bereich weiterzuentwickeln.

Die vergangenen Wochen standen ganz im Zeichen der intensiven Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Polen. Mit zwei absolvierten Mehrtagesveranstaltungen und dem bevorstehenden O-Ringen in Schweden ist der Aufbau gut strukturiert: Jeweils fünf Rennen pro Block, dazwischen bewusst gesetzte zwei Wochen Pause zur Regeneration und Analyse – ein idealer Rhythmus in Richtung Saisonhöhepunkt.

WRE Polen
Die World Ranking Events in der Nähe von Warschau waren ein zentraler Baustein, da das Gelände nur wenige Kilometer vom WM-Gebiet entfernt liegt. Körperlich war ich in Topform und konnte bei den Zwischenzeiten klar mit der Weltspitze mithalten. Technisch gab es noch einige Fehler, aber die Erkenntnisse waren wertvoll. Trotz ausbleibender Spitzenplatzierungen gehe ich mit einem positiven Gefühl aus diesen Rennen heraus.

5 Days Plzeň (Tschechien)
Ein intensives Techniktraining unter Wettkampfbedingungen – fünf fordernde Rennen in fünf Tagen. Nach einem guten Auftakt und einem Ausfall im Sprint gelang mir eine starke Langdistanz mit zeitweise Platz fünf. Zwar verlor ich am Ende durch Routenwahlentscheidungen einige Positionen, dennoch war die Woche o-technisch und physisch ein voller Erfolg.

Ausblick: O-Ringen Schweden
Als letzter großer Vorbereitungsblock steht nun das O-Ringen an – fünf weitere Wettkämpfe in einem Weltklassefeld. Ziel ist, den Wettkampfrhythmus aufrechtzuerhalten, o-technisch weiter zu stabilisieren und mit frischer Form in die letzte Phase vor der WM zu gehen.

Fazit
Die bisherige Struktur mit intensiven Rennblöcken und gezielten Pausen hat sich absolut bewährt. Ich fühle mich physisch sehr stark, passe mich technisch immer besser an das internationale Niveau an und bin überzeugt, dass mir das flache, physische WM-Gelände in Polen entgegenkommt. Jetzt gilt es, die letzten Feinjustierungen zu setzen.

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