Erstes Trainingslager der Saison!

In den Osterferien nahm ich an einem Trainingslager in Dänemark teil. Dieses Trainingscamp ist eine Mischung aus Trainings und Wettbewerben. Tag für Tag steht am Vormittag ein Rennen und am Nachmittag ein Training zur Verfügung. Gekrönt werden diese intensiven Tage mit einer Ultra Langdistanz.

Mittwoch
An diesem Tag konnte ich mich erstmals seit der letzten Saison mit meinen internationalen Konkurrenten messen. Ich ging jedoch nicht 100% fit an den Start und spürte dies auch im Rennen. Mit einem Rückstand von 6 Minuten auf den Sieger konnte ich nur halbwegs zufrieden sein. 

Donnerstag
Dieses Rennen zählte zur Young Guns Wertung und hatte daher auch mehr Priorität. Bei dieser internationalen Meisterschaft wollte ich mich natürlich weiter oben sehen. Bei diesem sehr anspruchsvollen Rennen hatte ich mit meinen Orientierungsfähigkeiten das Nachsehen. Auch diesmal konnte ich das Rennen nicht unter den Top 10 beenden.

Freitag
Das Rennen war weniger orientierungstechnisch und dafür physisch sehr viel anspruchsvoller. Ein Rennen das genau meinen Erwartungen entspricht. Ich war mit meinem Rennen sehr zufrieden, konnte jedoch auch diesmal wieder einige schlechte Routenwahlen finden. Es wurde auch klar, dass ich auch physisch noch nicht in die Top 10 fahren kann. 

Samstag
Auch an diesem Tag lief es ähnlich ab. Diesmal fand das Rennen in einem Militärgebiet statt. Ich konnte mich bis zum Ende des Rennens nicht mit den schlecht befahrbaren Wegen anfreunden und hatte wenig Spaß dabei meine Zeit ins Ziel zu bringen. Es war ein solides Rennen und ich konnte vor allem orientierungstechnisch sehr zufrieden mit mir selbst sein.

Sonntag
Das Abschlussrennen war lang und hart. Ich fuhr vom Start weg mit meinen Teamkollegen, da wir die gleichen Schleifen hatten. Wir konnten uns gegenseitig pushen und auch vor einigen schwerwiegenden Fehlern retten. Es war im Großen und Ganzen ein sehr gutes Rennen. Jedoch war es für mich mehr ein Training als ein ernstzunehmender Wettkampf.

Fazit
Nach einer Woche mit vielen vergleichen zu meinen Konkurrenten kann ich nun sehr zufrieden mit mir sein. Ich machte einen großen Schritt von der letzten Saison zu dieser und bin nun mehr motiviert als je zuvor weiter hart an mir zu arbeiten. Nun liegt es an mir die nötige Regeneration zu den Wettbewerben mitzubringen und mich nun mehr auf das Orientierungstraining zu fokussieren.

Über den Autor
Georg Koffler

Verein: Naturfreunde Villach
Sportart: Mountainbike-Orientierung
Geburtstag: 27.09.2001

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