Hundertstel Pech für Rodler

Schatz – Mühlbacher holen mit Platz 2 beim Finale aber noch Podestplatz im Gesamtweltcup

Abermals Hundertstel Pech für die Naturbahnrodler Christian Schatz und Gerhard Mühlbacher beim Weltcupfinale in Olang (ITA) die Platz eins diesmal um ganze acht Hundertstel verpassten.
Der Sieg ging an Pigneter – Clara (ITA) die sich damit auch den Gesamtweltcup holten, Platz drei an die russischen Weltmeister Porschnev – Lazarev.
Im Gesamtweltcup schafften Schatz – Mühlbacher damit noch den Sprung aufs Podium, holten Platz drei hinter Porschnev – Lazarev und vor ihren Teamkollegen Schopf – Schopf.

Das Rennen in Olang verlief dabei von Anfang an vielversprechend.
Bereits im Training fand man eine gute Abstimmung, alles drehte sich aber um die Frage wie man Porschnev – Lazarev in Olang schlagen kann. Die Russen haben seit Jahren ihr Winterquartier während der Weltcupsaison in Olang und fuhren bereits im Training auf ihrer „Heimbahn“ eine Bestzeit nach der anderen.

Schatz – Mühlbacher lagen dann im Rennen mit einer tollen Leistung nach dem ersten Durchgang mit 0,10 Sekunden vor den Russen und Pigneter – Clara in Führung.
In Lauf zwei konnten sie dann auch die voll auf Angriff fahrenden Russen in Schach halten, den drittplatzierten Italienern gelang es aber mit einem Traumlauf die Österreicher noch abzufangen.

Schatz – Mühlbacher schrammten nun schon zum zweiten Mal hintereinander um wenige Hundertstel am Sieg vorbei und auch bei der WM waren es nur 4 Hundertstel auf die Medaille im Doppel.
„Natürlich hadern wir ein wenig mit dem Hundertstel Pech“ erzählt Schatz nach dem Rennen. „ Wir haben unser Ziel noch unter die Top 3 im Gesamtweltcup zu fahren aber geschafft und es macht riesigen Spaß um den Sieg mit zu fighten.“

Rückblickend war die Saison 2010/11 für Schatz – Mühlbacher eine sehr erfolgreiche.
Vize-Weltmeister im Teambewerb, Platz 3 im Gesamtweltcup und mit zwei zweiten und einem dritten Platz bei zahlreichen Weltcups ganz vorne dabei.
„Besonders die Performance zum Ende der Saison stimmt uns glücklich“, zieht Mühlbacher Resümee. „Wir haben uns im Laufe der Saison von Medaillenkandidaten zu Sieganwärtern entwickelt. Jetzt fehlt nur mehr das nötige Glück um auch wieder ganz oben zu stehen.“

Der Winter ist für die beiden Rodler nach dem erfolgreichen Weltcupfinale aber noch nicht vorbei.
Schatz – Mühlbacher wollen die guten Witterungs- und Bahnverhältnisse in Südtirol noch nutzen und einige Tests am Material durchführen.
„Die Rodel läuft derzeit sehr gut, unsere Abstimmungsarbeiten für die nächste Generation sind aber schon sehr weit und wir wollen auf jeden Fall am Ball bleiben damit wir auch nächste Saison ganz vorne dabei sind und den langersehnten Sieg einfahren können.

Über den Autor
Christian Schatz

Verein: RC Mondi Frantschach
Sportart: Rodeln
Geburtstag: 07.10.1975

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